A - Apfel

Mein Blog soll etwas mehr Struktur bekommen hatte ich mir überlegt. Vielleicht sollte ich nur vegetarisch kochen, oder eine bestimmte Küche explorieren, oder jede Woche ein anderes Land, oder einfach nur alte Hausrezepte meiner Oma, oder alphabetisch,...
Was mir zuerst als die am wenigsten verlockende Idee erschien, alphabetisch zu kochen, stellte sich als eine Idee heraus, die andere schon hatten. Na gut, warum nicht, dann eben alphabetisch.
Was Schneewittchen, Newton, Aphrodite gemeinsam haben, oder was Quercetin ist, kann man hier erfahren. Den Geschmak muss man erleben! Zuerst die Süsse der Äpfel, dann den tüpischen Cranberrygeschmack und man meint jedes Mal genau den Moment nennen zu können in dem man auf eines der winzigen Ingwer-Stückchen gebissen hat. Das Rezept, zu empfehlen für Liebhaber der süss-sauren Dinge, kommt jetzt:
Apfelchutney
2 Äpfel
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
3 cm Ingwerwurzel
1 Chilischote
1 ungespritze Limette
3 EL getrocknete Cranberries (oder Rosinen),
200g frische Cranberries (oder Preiselbeeren)
je 1TL Koriander, Zimt, Salz
100g Zucker
100 ml Apfelsaft
1. Die Äpfel, Zwiebel, Knoblauchzehe, den Ingwer und die Chilischote sehr fein hacken.
2. Etwas Limettenschale abreiben und auspressen.
3. Die klein geschnittenen Dinge zusammen mit Cranberries, Koriander, Zimt, Salz und Zucker in einen Topf geben und mit dem Apfelsaft mischen.
Deckel drauf und aufkochen lassen. Dann ohne Deckel ca 15 Minuten weiterkochen, bis das Chutney eine Marmeladenartige Konsistenz hat.
4. Entweder in Schraubgläser füllen oder innerhalb von 3 Tagen verbrauchen.
Ich hatte Fisch gekauft bei Wild Oats obwohl Reh dazu empfohlen wurde. Vielleicht war der Geschmack wirklich etwas zu stark für den zarten Fisch. Trotzdem sehr lecker...
epsilon - 26. Sep, 15:23
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