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Wednesday, 19. March 2008

Selbstgemachte Gnocchi di patate

in English
gnocci2

Immer wenn das Gespräch auf Gnocchi kam, erzählten gute Freunde von mir die selbe Geschichte (und irgendwann habe auch ich immer diese Geschichte erzählt):
Sie hatten Gäste zum Abendessen und wollten sie mit selbstgemachten Gnocchi beeindrucken. Alles lief super bis zu dem Zeitpunkt als die vielen kleinen Gnocchi ins Wasser geworfen wurden.

Heraus kam nicht etwa eine Schüssel voller dampfender Gnocchi, nein, EIN Riesen-Gnoc.

Ich hatte also ein wenig Angst ob dieses Experimentglücken würde, als ich mir letzten Freitag in den Kopf setzte es soll zum Abendessen Gnocchi geben. Ich wollte ein Rezept ausprobieren, das ich in meinem Weihnachtsgeschenk (ein Kochbuch, was sonst) gefunden hatte. Das Problem war nur, dass ich es leich ändern wollte musste, weil meine bekochte bessere Hälfte numal keinen Spinat isst. Kindheitstrauma vielleicht?

Der Trick ist schnell zu sein.

Der Teig darf auf keinen Fall länger als unbedingt nötiggeknetet werden. Sonst verwandelt er sich binnen Sekunden in eine viel zu klebrige fast-flüssige Masse.


Gnocchi di patate
ein Essen für 4 (oder 2 für 2)

600g Kartoffeln (festkochend)
200g Mehl
3 Eigelb
Salz, Muskat
extra Mehl zum Ausrollen

1. Die Kartoffeln kochen bis sie sehr weich sind. Ausdampfen lassen.
2. Die Kartoffeln pressen oder stampfen (wie für Brei) und in eine groß Schüssel geben.
3. In der Mitte des Kartoffelberges ein Loch formen und Mehl, die Egelbe und die Gewürze hineingeben.
4. Gesalzenes Wasser in einem großen Topf zum Kochen briingen.
5. Jetzt beim Kneten schnell sein (nicht vergessen!) und dann den Teig zu langen dünnen Rollen formen. Stücke von ca 2cm abschneiden und mit der Gabel auf einer bemehlten Fläche leicht eindrücken.
6. Die Gnocchi ca min in fast kochendem Wasser ziehen lassen (bis sie auf der Oberfläche schwimmen.

Mit zerlaufener Butter und Salbei, mit Pesto oder mit einer Tomatensosse servieren,....

Sie schmecken leicht in Olivenöl angebraten auch am nächsten Tag noch. Dazu sollte man sie aber in einem unverschlossenen Gefäß (und nicht im Kühlschrank) aufbewahren, da sie sonst Wasser ziehen.


dsc_0878

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http://zuckerundsalz.twoday.net/stories/4799329/modTrackback

Barbara (guest) - 20. Mar, 07:22

Super gelungen! :-)

Ich wollte auch schon ewig mal welche selber machen - die Story mit einem EINEN Riesen-Gnoc schreckt natürlich schon ab... ;-)

Interessant auch, dass sie in einem verschlossenen Gefäß Wasser ziehen - haben sie so viel Feuchtigkeit intus?

....

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